Tierhalter A erinnert sich genau an den Tag, an dem er sein Tier in der Praxis von Dr. Matthias Warzecha in Oering einschläfern ließ.
Er hatte den Eindruck, alles laufe nach einem klaren Plan – bis der Ablauf eine Wendung nahm, die ihn bis heute beschäftigt.
Vor der Euthanasie wurde dem totkranken Tier nochmals Blut abgenommen.
Dazu, so berichtet der Halter, habe der Arzt die Pfote des Tieres rasiert und mit Desinfektionsspray gereinigt – direkt vor der Nase des Tieres.
Beim Einatmen der alkoholischen Dämpfe habe das Tier gezuckt.
Anschließend wurde die Blutprobe entnommen – die Vene, so der Eindruck des Halters, war problemlos zu finden. Die Katze ließ alles bereitwillig zu.
Kurz darauf habe der Arzt, lächelnd erklärt, dass es „heutzutage nur noch eine Spritze“ gäbe – eine „neue, moderne Methode, bei der keine zusätzliche Narkose mehr nötig sei“, die ohnehin nur Übelkeit bei den Katzen verursachen würde.
Dr. Warzecha erläuterte, er würde die Menge des Präparats „bewusst sehr gering“ dosieren, „damit es nicht zu schnell gehe“.
Die Seele, so der Arzt, solle „Zeit bekommen, sich vom Körper zu lösen“, damit sie „nicht verloren gehen kann, ohne zu wissen, dass der Körper tot ist“.
Bis dahin war Tierhalter A überzeugt, dass die Seele in diesem Moment keiner besonderen Begleitung bedürfe – dass das Sterben ein natürlicher Prozess sei, der seinen eigenen Weg findet.
Dann erhielt das Tier die Injektion direkt in die Bauchhöhle.
Bei der Applikation äußerte die Katze mit weit aufgerissenen Augen einen deutlichen Schmerzlaut.
Dr. Warzecha erklärte sinngemäß: „Das ist weniger schmerzhaft als in die Schenkelmuskulatur.“
Der Arzt habe den Halter angewiesen, das Tier auf den Arm zu nehmen, aber wieder loszulassen:
„Wenn es runter will, setzen Sie es auf den Fußboden.“
Danach verließ der Tierarzt den Raum und ließ Tierhalter A und seine Katze ganz alleine.
Was folgte, beschreibt Tierhalter A als Schockmoment mit bleibendem Trauma:
Meine Katze ließ sich nicht beruhigen, sie rannte panisch durch die Praxis, sei dabei mit seinen geöffneten Augen (und ohne jede Schutzreaktion) mehrfach gegen Möbel gestoßen, habe nach Luft geschnappt, geröchelt und schließlich mit äußerstem Kraftaufwand nach Luft gerungen – also die Luft förmlich eingesogen, so wie man es von Asthmapatienten kennt.
Nach einer gefühlten Ewigkeit – vielleicht 7–10 Minuten, vielleicht länger – habe das Tier den Kopf gesenkt und sei still geworden.
Er selbst habe, wie ihm aufgetragen, den vorbereiteten Sauerstoffschlauch vor das Maul des Tieres gehalten, ohne genau zu wissen, was geschah.
Erst viele Monate später, beim Lesen der Stellungnahme des Tierarztes, verstand Tierhalter A:
In dem Text beschreibt Dr. Warzecha, dass während der Euthanasie bewusst Sauerstoff verabreicht wird, um „Atemnotgefühle zu vermeiden“, und dass der Vorgang über längere Zeit – bis zu 20 oder 25 Minuten – andauern könne.
Für den Halter war das ein weiterer Schock im Nachhinein:
Bis dahin hatte er geglaubt, der Moment des Kopf-Senkens bedeute den friedlichen Tod bzw. den Verlust der bewussten Wahrnehmung.
Nun las er, dass dieser Moment womöglich nur eine Phase im langsamen Prozess war.
Noch heute wacht er nachts schweißgebadet auf – es darf wohl von einem bleibenden Trauma gesprochen werden.
Nach weiteren 20–25 Minuten des Wartens auf den Tod gab Dr. Warzecha eine weitere Dosis „Release“. Erst danach hörte das Herz seiner Katze auf zu schlagen.
Hätte Tierhalter A im Geringsten erahnt, dass das Gefühl der Atemnot noch während der gesamten Wartezeit von Dr. Warzecha vermutet wird, hätte er sofort auf die finale Spritze bestanden.
Für Tierhalter A scheinen für Dr. Warzecha aber die eigenen Glaubensmodelle wichtiger gewesen zu sein als ein schneller Übergang der Katze.
Auch kann er nicht verstehen, warum seiner Katze, die sich bereitwillig Blut abnehmen ließ, keine Venenapplikation verabreicht wurde.
Diese Methode garantiert den schmerzfreien Tod nach Sekunden, weil das Tier sofort betäubt ist, noch bevor die Atemlähmung einsetzen kann.
Der Erstickungstod bei vollem Bewusstsein ist bei dieser Methode nicht möglich.
Darüber hinaus haben Arterien keine Schmerzrezeptoren – anders als der empfindliche Bauchraum.
Die i.v.-Applikation erfolgt erst langsam, dann Sekunden später, nach Bewusstseinsverlust, mit einer Sturzinjektion.
Nur diese Vorgehensweise – die Gabe über die Vene – gilt als fachlich korrekt.
Alle anderen Methoden sind reine Notfallmaßnahmen.
Abendblatt-Artikel vom 23.09.25:
Der Oeringer Tierarzt begründet diese Praxis mit dem Verhalten von todkranken Katzen, die sich sofort erbrechen würden, sobald ihnen ein Narkosemittel gespritzt werde.
Um ihnen diese „zusätzliche Belastung mit Übelkeit und Erbrechen auf ihrem letzten Weg“ zu ersparen, erhielten diese stark geschwächten Katzen „bei uns gleich die Überdosis Pentobarbital in den Bauch“, schrieb Dr. Warzecha in seiner Erklärung.
Explizit war von keiner Überdosis gesprochen worden. Dr. Warzecha erklärte Tierhalter A, es müsse „bewusst gering dosiert sein, damit die Seele Zeit bekäme.„
Und weiter im Abendblatt vom 23.09.25:
„Seine Methode führe absichtlich dazu, dass der Todeszeitpunkt des altersschwachen oder schwerkranken Tieres später einträfe.
‚Es dauert dann zehn bis zwanzig Minuten, manchmal länger, bis der Hund eingeschlafen ist.‘
So hätten die Tierhalter in ihrer Trauer länger Zeit, sich von ihrem geliebten Haustier zu verabschieden.
Seelenruhe beim Abschied: Zeit für den Übergang.
Und auch die Seele des Tieres, an die er fest glaube, könne sich so leichter vom Körper lösen, erklärt Dr. Warzecha und begründet dies mit Berichten von Nahtoderfahrungen.
‚Die Seele sollte Zeit bekommen, sich vom Körper zu lösen. Beim Sterben darf es keine Eile geben‘, ist der Oeringer Tierarzt überzeugt.“
Zitat Ende.
Noch heute wacht er nachts schweißgebadet auf – man darf wohl von einem bleibenden Trauma sprechen.
Tierhalter A sagt:
Es ist einfach unfassbar, dass meine Katze so lange leiden musste und bei vollem Bewusstsein erstickt ist – und sich zuvor, in panischer Bewegung, Möbel und Gegenstände mit voller Wucht in die geöffneten Augen gestoßen hat. Das muss ihr doch weh getan haben.
Auf der Website Tiermedizin.is erfahre ich nun außerdem, dass der hohe alkalische Wert von Pentobarbital eine äußerst ätzende Wirkung hat und es eine Art von chemischer Verbrennungen im Bauchraum ausgelöst haben muss. Hier wird sogar von Verseifung gesprochen. Ich kann das alles nicht fassen.
WEITERLESEN: Ätzende Wirkung verursacht Schmerzen im Bauchraum
Besonders schwer ist es für mich zu ertragen, dass meine geliebte Katze geglaubt haben muss, dass ich ihr all diese unfassbaren Schmerzen zugefügt habe – ihrer Vertrauensperson, die sie jahrelang geliebt hat.
Darüber komme ich einfach nicht hinweg.
Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke oder nachts weinend und schweißgebadet aufwache.
Bei der Verabschiedung nach der Einschläferung gab Dr. Warzecha mir sinngemäß den Auftrag: „Sie dürfen jetzt zwei bis drei Tage traurig sein – und dann müssen Sie sich aber auch wieder mit Freude an Ihr Tier erinnern.“
Tierhalter A empfindet diesen Auftrag von Dr. Mattias Warzecha nachträglich als blanken Hohn.
Er empfindet die gemachte Erfahrung als „totalen Horror-Trip, den er seinem ärgsten Feind nicht wünschen würde„.
Tierhalter A befindet sich seither in ärztlicher Behandlung und hat für sein Statement eine eidesstattliche Erklärung abgegeben.
Tierhalter A, seine Familie und auch entfernte Verwandte waren seit mehr als einem Jahrzehnt mit allen ihren Tieren Patienten bei Dr. Warzecha.
Dr. Warzecha genoss von allen Familienmitgliedern vollstes Vertrauen.

Interview mit dem Tierhalter A im Oktober 2025:
Projekt VetWatch:
Du hast dir jetzt mehrfach den Aufsatz „Zum Thema Sterben und Einschläfern“ von Dr. Warzecha durchgelesen.
Was denkst du – besonders im Zusammenhang mit deiner eigenen Erfahrung?
Tierhalter A:
„Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass sich ein vermeintlich spiritueller Tierarzt über die Packungsbeilage hinwegsetzt –
dass er einen schnellen, schmerzlosen Tod über die Vene ablehnt, weil er glaubt zu wissen, die Seele ginge sonst verloren oder wüsste nicht, dass sie tot ist.Wer glaubt er, wer er ist?
Ich verstehe es einfach nicht.“
Zitat aus dem Aufsatz von Dr. Warzecha:
„Diese plötzlich dem Leben entrissenen Seelen irrten überrascht und planlos umher und haben oft nicht einmal gemerkt, dass sie gestorben sind.“
Tierhalter A:
„Ich weiß nicht, was schlimmer ist – ob Dr. Warzecha wirklich glaubt, was er da schreibt, oder ob er völlig den Bezug zur Realität verloren hat. Dafür musste unser Liebling also solche bewussten Qualen durchleiden, weil Dr. Warzecha glaubt, „Seele würden umherirren und nicht wissen, dass sie gestorben sind“? Ich bin so fassungslos.
Manchmal habe ich das Gefühl, er sieht sich selbst als eine Art Erlöser, als jemand, der die Seelen der Tiere führen oder retten müsse.
Für mich klingt das nach einem Gottkomplex.
Und während er von ‚friedlichem Sterben‘ spricht, musste mein Tier genau das Gegenteil erleben.“
Projekt VetWatch:
Kannst du dir vorstellen, rechtliche Schritte gegen Dr. Warzecha einzuleiten?
Tierhalter A:
„Ich weiß nicht, ob das überhaupt etwas bringen würde. Ähnliche Fälle werden ja sehr oft eingestellt. Ob man mir glauben würde.
Ich habe ja keine Beweise – ich habe meine Katze nicht einfrieren lassen oder autopsieren lassen können.
Ich war einfach zu geschockt, um an so etwas zu denken.“
Projekt VetWatch:
Die Wahrscheinlichkeit, dass dir die Behörden im Zuge der aktuellen Berichterstattung glauben würden, ist doch inzwischen ziemlich hoch – meinst du nicht?
Tierhalter A:
„Das kann schon sein.
Aber hast du dir mal die wütenden Kommentare unter den Zeitungsartikeln auf Facebook oder Instagram angeschaut?
Das macht mir echt Angst.
Ich habe das Gefühl, wenn ich meinen Namen öffentlich nenne, drehen einige komplett durch.
Außerdem ist ja fraglich, welche Strafen oder Konsequenzen ein Tierarzt überhaupt zu befürchten hätte.
In der Corona-Zeit hat er sich ja auch über alle Regeln und Maßnahmen hinweggesetzt – und im Umkreis wurde er dafür sogar noch gefeiert.
Ganz ehrlich:
Wenn jemand so fest davon überzeugt ist, dass sich eine Seele verirren kann, weil sie nicht weiß, dass der Körper gestorben ist –
meinst du wirklich, so jemand lässt sich von einer Behörde etwas sagen?
Ich wage das stark zu bezweifeln.“
Projekt VetWatch:
Planst du, dir in Zukunft wieder ein Tier zuzulegen?
Tierhalter A:
(beginnt wieder zu weinen)
„Nein… das könnte ich nicht.
Ich würde das nicht noch einmal ertragen – dieses Gefühl, versagt zu haben, obwohl ich meinen kranken Liebling nur erlösen wollte.
Ich habe mein Tier geliebt, und trotzdem musste es so leiden.
Ich glaube, ich könnte nie wieder mit derselben Unbeschwertheit einem Tier in die Augen sehen.“
Projekt VetWatch:
Hat dich Dr. Warzecha vor der Euthanasie darüber aufgeklärt, dass es auch andere, schnellere oder schmerzfreiere Methoden gibt?
Tierhalter A:
„Nein, überhaupt nicht.
Er hat mir nie erklärt, dass es Alternativen gibt – zum Beispiel über die Vene, wo das Tier in Sekunden bewusstlos wäre.
Er sagte mir lächelnd, während er zu seinem Medizin-Tresor ging: ‚Heutzutage reicht eine Spritze, das ist die modernste Methode.‘
„Dieses wissende, leicht überhebliche Lächeln“, sagt Tierhalter A nach einem tiefen Seufzer, „geht mir nicht mehr aus dem Kopf.“
Ich hatte keinen Grund, ihm zu misstrauen – ich war ja schon lange bei ihm – mit allen unseren Tieren – in Behandlung und dachte, er weiß, was er tut.
Als er dann meinte, meine Katze würde mit dieser einen Spritze (Anmerkung der Redaktion) keine Übelkeit verspüren, klang das für mich zunächst sogar beruhigend.
Er fügte noch hinzu, dass mit diesem Mittel auch viele Menschen – Zitat – „sanft hinüberdämmern“, wenn sie sich das Leben nehmen.
Das klang in dem Moment für mich einfach nach der besten, friedlichsten Variante.
Ich war so hilflos und traurig und wollte nur, dass mein Tier erlöst wird und nicht leidet.
Heute weiß ich, dass ich hätte nachfragen oder widersprechen müssen.
Aber wer denkt in so einer Situation noch kritisch?
Man vertraut – und genau das macht es im Nachhinein so schwer zu ertragen. Ich hätte wirklich jeden Preis für eine schnelle und schmerzfreie Einschläferung bezahlt.“
Projekt VetWatch:
Wie geht es dir jetzt, wenn du unseren Artikel „Wenn die Hinrichtung im US-Todestrakt schmerzfreier ist als beim Tierarzt“ liest?
Tierhalter A:
Ich finde eure Aufklärungsarbeit großartig, aber ich werde jedes Mal fassungsloser, je mehr ich lese. Ein Tierarzt ist doch kein medizinischer Laie – er muss doch wissen, was es bedeutet, wenn er ein Präparat außerhalb der Zulassung (Off-Label-Use) einsetzt und welche Folgen das haben kann.
Ich bin inzwischen an dem Punkt, an dem ich für mich sagen kann: Das alles war kein „versehentlicher Behandlungsfehler“.

In dem inzwischen nicht mehr abrufbaren Beitrag auf seiner Website veröffentlichte Dr. Warzecha den Aufsatz „Zum Thema Sterben und Einschläfern“ , in dem er seine Sicht der Dinge darlegte. Nach eigenen Angaben hatte er dazu eingeladen, das PDF herunterzuladen und zu teilen. Dieses Vorgehen unterstreicht, dass die Veröffentlichung ausdrücklich zur öffentlichen Wahrnehmung bestimmt war.
Nach eigenen Angaben: Stellungnahme Dr. Matthias Warzecha, Juli 2025, www.Kleintierpraxis-Oering.de mittlerweile offline
Auszug aus dem Aufsatz von Dr. Warzecha aus Oering:
„Zum Thema Sterben und Einschläfern“
Autor: Dr. med. vet. Matthias Warzecha, Juli 2025
Tierärztliche Praxis für Kleintiere
Ich persönlich denke, dass Tiere sich zu oft unnötig quälen, wenn man sie „von alleine“ sterben lässt. Daher schläfern wir Tiere ein. Aber es gibt auch immer wieder Fälle, wo Menschen ihr Tier ohne Einschläferung harmonisch bis zum Tode begleiten – ohne dass sichtbare Qualen erkennbar wären. Über die unsichtbaren Qualen bei äußerlich friedvollem Anschein kann niemand – bei jedweder mit guter Absicht durchgeführten Methode – ein abschließendes Urteil fällen. Gerade auch, weil das Sterben etwas sehr Individuelles ist – mit Ausnahme des Sterbens im Schlachthof und im Krieg. Dieses große Thema, Sterben, Tod und Euthanasie erfordert neben viel Liebe auch viel Toleranz – es sei denn, es geht um offensichtliches Leiden. Da muss die Toleranz rasch ihre Grenzen finden.
Die Methode
Wenn der Zeitpunkt nun gekommen ist, geht es um die Art der Einschläferung. Fast alle Menschen haben früher einmal entweder selbst negative Erfahrungen mit der Einschläferung eines Tieres gehabt oder von Freunden, Bekannten oder Verwandten von schrecklichen Erlebnissen gehört. Daher fürchten sich viele Menschen nicht nur vor dem Tod ihres Freundes, sondern auch vor dem Ablauf des Einschläferungsgeschehens.
…
Möglichst schmerzlos und schnell?
Für viele Tierärzte steht das möglichst schmerzlose und möglichst schnelle Einschläfern im Vordergrund. Der Beipackzettel von Release empfiehlt als erste Wahl die intravenöse Injektion, also die Injektion über die Vene. Das Tier stirbt dann innerhalb von Sekunden vermutlich schmerzfrei. „Vermutlich“ deswegen, weil niemand es genau wissen kann. Ich kenne die Diskussion und die Versuche darüber, welche Tötungsart bei Schweinen die Beste ist….
Wertvolle Nahtoderfahrungen…
Aber wir wissen Folgendes … jetzt bitte noch aufmerksamer lesen: Aus den Nahtoderfahrungen vieler Menschen (u.a. hat die Sterbeforscherin Frau Kübler-Ross in ihren Büchern ausführlich darüber berichtet) haben wir wertvollste Erkenntnisse über den Sterbeprozess erhalten. Ich berichte hier nur kurz. Menschen die nach festgestelltem Tod oder nach langem Koma doch wiedererwachten, berichteten relativ einhellig. Sie gingen in einem Gefühl von (oft als unbeschreiblich schön beschriebenem) Glück und Liebe dem Licht entgegen.
Andere Menschen, die sehr plötzlich durch Unfall starben oder erschossen wurden und nach festgestelltem Tode auch wiedererwachten, berichteten allerdings von verstörenden Erlebnissen. Andere seelenkundige Therapeuten, Jenseitsforscher und Schamanen bestätigen das Verstörende nach plötzlichem Sterben.
Diese plötzlich dem Leben entrissenen Seelen irrten überrascht und planlos umher und haben oft nicht einmal gemerkt, dass sie gestorben sind.
Ein wichtiger Leitsatz
Meine leider vor zwei Jahren verstorbene, gute Freundin und Schamanin Petra Ariana Freese- Kirchner, die fünf wichtige und empfehlenswerte spirituelle Bücher geschrieben hat, sagte einen sehr wesentlichen und einprägsamen Satz, der für mich schon vor langer Zeit ein Leitsatz geworden ist: „Eines der wichtigsten Dinge im Leben ist das friedliche Sterben“. Nach diesem Leitsatz arbeiten wir in unserer Praxis.
Da wir es nie ganz genau wissen können, aber die beschriebenen eindringlichen Informationen nicht ignorieren wollen und können,
habe ich mich schon vor langem dazu entschieden, Tiere nicht im Sturz über die Vene einzuschläfern – auch nicht nach vorhergehender Narkose. Die Seele sollte Zeit bekommen, sich vom Körper zu lösen. Beim Sterben darf es keine Eile geben.
Auch das manchmal langwierige Aufsuchen der kaum gefüllten Arm- bzw. Beinvene beim stark geschwächten Tier, was Tier und Halter unter Stress setzen kann, ist unangebracht und entfällt so.
Die nach Beipackzettel dann empfohlene Methode ist der Stich ins Herz, mit der gleichen Folge, des plötzlichen Todes, falls richtig getroffen wird. Danach wird der Stich in die Lunge empfohlen, der aus naheliegenden Gründen unakzeptabel ist. Erst dann wird die (intraperitoneale) Injektion in die Bauchhöhle empfohlen. Obwohl dem Tier auf diese Weise am ehesten die Möglichkeit gegeben wird, sanft hinüberzuschlafen. Der Seele wird so am ehesten (wertvolle?) Zeit gegeben, sich nach einem gemeinsamen Leben nun vom Körper zu lösen.
Wir geben während der gesamten Narkose bis zum Eintritt des Todes immer intensiv Sauerstoff als sogenannten Flow vor die Nase, so dass nicht nur 21 Prozent Luftsauerstoff, sondern die doppelte Konzentration oder mehr eingeatmet wird. Dies beugt eventueller Atemnot und Atemnotgefühlen vor. Bei Narkosen gibt man immer zusätzlich Sauerstoff. Warum sollte es bei der letzten Narkose anders sein? Von außen sieht es immer friedlich und gut aus. Aber sicher kann, wie gesagt, niemand sagen, wie es dem Tier in jeder Phase geht.
Tierkommunikatoren
Allerdings nutzen spirituelle Tierhalter nicht selten eine Möglichkeit, die wir durchaus immer häufiger empfehlen. Sie begleiten Tiere auf ihrem letzten Gang gemeinsam mit Tierkommunikatoren. Es gibt sicher Menschen, die dies für spinnert halten. Wir kennen allerdings sehr erfolgreiche Tierkommunikatoren, die auf unterschiedliche Weise bewiesen haben, dass sie mit den Tieren oder auch ihren Seelen kommunizieren können. Die Menschen sind (tatsächlich) immer froh über die Begleitung, die ihnen oft schon in den Tagen vorher zur Seite steht. Die Tierkommunikatoren berichten bisher immer, dass die Art des langsameren, sauerstoffbegleiteten Hinüberschlafens für die Tiere sehr angenehm ist. Ich bitte in allen Fällen um Berichte, wie das Tier, bzw. die Seele den ganzen Prozess empfunden hat. Ich bin hier für jede weitere Information dankbar.
Für manchen ist dies zu viel des Guten. Dazu nur so viel: Wir arbeiten auch streng internistisch mit ausführlichen „schulmedizinischen“ Diagnosen und der sogenannten minimalen Datenbasis des Internisten mit anschließend möglichst oft (aber nicht dogmatisch ausschließlich) naturheilkundlichen Behandlungen. Aber wo Gehirn und Wissenschaft nicht weiterkommen, sind wir offen, schauen intensiv über den Tellerrand und prüfen die weiteren Möglichkeiten. Und einige dieser Möglichkeiten haben sich sehr bewährt. Dazu zählen fähige Tierkommunikatoren.
Ende Auszug Aufsatz Dr. Warzecha – Primärquelle Website www.Kleintierpraxis-Oering.de
(Hinweis: Farbliche und fettgeschriebene Hervorhebungen erfolgten durch Projekt VetWatch)

Wichtige Unterschiede bei der Todesspritze
Nicht jede Euthanasie verläuft so friedlich, wie sie sollte. Zwischen Fachstandard und Glaubensfrage liegen Welten – und für Tiere oft Leid. VetWatch erklärt, welche Methoden erlaubt sind und welche nicht..



